Unsere Kirche

Herzlich Willkommen

 

auf der Website der evangelischen Kirchengemeinde Leopoldshafen.

Aktuelles, Hintergründiges und Informatives finden sie hier über unsere Kirchengemeinde.

Viel Freude dabei!

Gedanken zum Tag – Montag, 6. Juli

„Amazing grace, how sweet the sound, that saves a wretch like me! I once was lost, but now I’m found, was blind, but now I see.“ (Unglaubliche Gnade, wie süß der Klang, die einen armen Sünder wie mich errettete! Einst war ich  verloren,  aber nun bin ich gefunden, ich war blind, aber nun sehe ich.) – Immer wieder berührt mich dieses bekannte Lied, dessen Text schon 250 Jahre alt ist. John Newton, der Kapitän eines Sklavenschiffes hat es geschrieben, nachdem er wie durch ein Wunder aus Seenot gerettet wurde. Durch dieses Erlebnis hat er zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gefunden und sein Leben hat sich dramatisch verändert. Zuerst behandelte er die Sklaven besser, doch später gab er seinen Beruf auf, wurde Pfarrer und kämpfte in England an der Seite von William Wilberforce gegen den Sklavenhandel und die Sklaverei. Der hartnäckige Einsatz dieser beiden führte letztlich nach vielen Jahren dazu, dass in England der Sklavenhandel und die Sklaverei abgeschafft wurden. So hat das Erlebnis der Befreiung von der Sünde durch Jesus Christus letztlich dazu geführt, dass versklavte Menschen frei wurden. Ein Musical mit dem Titel „Amazing Grace“ hat diese Geschichte vor einigen Jahren eindrucksvoll auf die Bühne gebracht, und Eric Metaxas hat in seinem Buch „Wilberforce: Der Mann, der die Sklaverei abschaffte (Brunnen Verlag 2013) den Kampf um die Abschaffung der Sklaverei in England ein spannendes literarisches Denkmal gesetzt.
Wo Gott uns befreit aus Schuld und Sünde, wo er uns die Fesseln löst, bleibt uns doch nichts anderes, als uns selbst dafür einzusetzen, dass Menschen frei werden.
Die Losung für heute erinnert uns an den guten Willen Gottes für uns. In Psalm 103,12 sagt der Beter: „So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsere Übertretungen von uns sein.“  Und Paulus erzählt im Römerbrief, wieviel Kraft in Gottes Gnade liegt: Wo die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade noch viel mächtiger geworden.“ (Römer 5,20)
Was für ein Gott ist das, der unsere Sünden nicht aufrechnet, sondern uns Befreiung und Erlösung anbietet aus Liebe? Immer wieder kann auch ich darüber staunen, wie unendlich geliebt wir sind, und wünsche mir, dass es mir gelingt, wie John Newton, von dieser Gnade so zu singen, dass andere davon berührt werden und Befreiung erleben.
Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Tag und eine gute Woche. Bleiben oder werden Sie gesund und seien Sie von Gott behütet. Herzlichst Ihr Pfr. Matthias Boch

Gedanken zum Tag – Sonntag, 5. Juli

„Freut euch und seid fröhlich im HERN eurem Gott.“ So ruft uns die Losung aus Joel 2,23 heute an diesem Sonntagmorgen zu. „Freut euch und seid fröhlich im HERN eurem Gott.“ Gut, wenn Sie Grund zur Freude in Ihrem Leben finden, wenn Sie sich freuen können an der Sonne oder am Regen, an der Hitze oder der Kälte, an der Bewegung und am Ruhen, am Rennen oder am Schlendern. Gut, wenn Sie sich freuen können über die Menschen, die Gott Ihnen zur Seite gestellt oder anvertraut hat, an der Arbeit, die ihnen Freude macht, am Singen oder Tanzen, am Musizieren oder am Malen. Es gibt so Vieles, was uns Grund zum Danken gibt. Auch unsere Kirchengemeinde ist mir immer wieder Grund zum Danken, die Schwestern und Brüder im Glauben aus verschiedenen Generationen, die hier in Leopoldshafen Glauben leben und Gemeinschaft in Christus gestalten. Ist es nicht erstaunlich, dass wir überall auf der Welt mit den Glaubensgeschwistern verbunden sind? Dass wir Schwestern und Brüder haben in Europa ebenso wie in Afrika, Asien oder Amerika, ja selbst in Australien. „Freut euch und seid fröhlich im HERN eurem Gott.“ Vielleicht sagen Sie aber heute dazu: Schön wär’s, wenn ich mich freuen könnte. Schön wär’s, wenn ich Grund zur Freude hätte. Ich glaube, gerade auch deshalb sagt der Prophet: „Freut euch im HERRN“ Freut euch, auch dann, wenn die Freude euch abhandengekommen ist,  freut euch, weil Gott da ist, der euch von Herzen liebt und möchte, dass euer Leben gelingt. Freut euch im HERRN, denn er will Euch immer wieder Freude, Frieden und Hoffnung in Euer Herz geben. Er will Euch befreien von dem, was Euch bindet, will Euch trösten und ermutigen in schweren Zeiten. Der Lehrtext für heute aus Epheser 3,12 erinnert uns: „Durch Christus Jesus, unsern Herrn, haben wir Freimut und Zugang in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn.“ Wir müssen uns nur daran erinnern, dass Christus uns die Tür zum Himmel geöffnet hat.
Nehmen Sie diesen Gedanken mit in diesen Sonntag und erinnern Sie sich an das, was ER in Ihrem Leben schon alles an Gutem bewirkt hat. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen allein einen schönen und gesegneten Sonntag.
Herzlichst Ihr Pfr. Matthias Boch

Einander helfen, die Lasten zu tragen

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Website,
seit Beginn der Corona-Pandemie und auch jetzt noch nach so vielen Wochen bringen Menschen in ihrem Beruf Höchstleistungen und setzen sich Krankenhäusern, Pflegeheimen, in Supermärkten und an anderen Stellen mit großem Engagement für uns alle ein. Auch in unserem direkten Umfeld erleben wir, wie Menschen immer noch anderen zur Seite stehen: Jüngere kaufen für die Altgewordenen ein,  Nachbarn helfen zusammen, wir achten auf den Abstand, um andere und uns selbst zu schützen, wir halten Kontakt, schreiben Briefe und Karten an die, die einsam sind oder in Quarantäne, es gibt es den „Hoffnungsgruß am Sonntag“, wir verzichten im Gottesdienst auf den Gesang, das Heilige Abendmahl und auf die liebgewordene Tradition des Kirchenkaffees, Menschen unterstützen diejenigen, die durch Corona in Not geraten sind, Nahrungsmittel und Bedarfsgüter werden gespendet für die, die es sich nicht leisten können, Masken werden genäht … Ich könnte noch viel von dem aufzählen, was da an Positivem geschieht.
All das erzählt uns davon, wieviel Segen darauf liegt, dass wir einander helfen, die Lasten des Lebens – nicht nur in der Zeit der Corona-Pandemie – zu tragen. In den Worten und Taten von Jesus Christus hören und sehen wir, dass es unsere göttliche Bestimmung ist, als Menschen miteinander das Leben zu gestalten und füreinander da zu sein. Der Wochenspruch zum 4. Sonntag nach Trinitatis aus Galater 6,2 sagt dann auch: „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ In diesen Zeiten erfahren viele Menschen, wie wichtig es ist, dass wir füreinander da sind.
Leben im christlichen Glauben heißt, leben in der Gemeinschaft der Glaubenden, gemeinsam mit anderen auf dem Weg der Nachfolge Christi zu gehen, einander zu trösten, zu stärken, zu ermutigen, miteinander die Freunden zu teilen, die Trauer und das, was Gott uns anvertraut hat, und gemeinsam in dieser Welt Zeichen des Friedens, der Barmherzigkeit, der Liebe, der Hoffnung und der Gerechtigkeit, des Respekts und der gegenseitigen Achtung zu setzen. Jetzt gerade achten wir auf den Abstand und spüren dennoch, wie nahe wir sind. Wir vermissen schmerzhaft die „echte“, die „leibliche“ Gemeinschaft, das gemeinsame Singen im Gottesdienst und die Nähe zueinander. Wir hoffen und beten, dass dies bald wieder möglich sein wird, ohne dass wir befürchten müssen, dass der Virus sich wieder verbreitet. Gott möge die Wissenschaftler segnen und möge ihnen Weisheit schenken, die sie befähigt, das zu finden, was hilft, den Virus zu besiegen.
Wir feiern dennoch weiterhin Gottesdienst auf verschiedene Weise:
Sehr herzlich laden wir ein zum Gottesdienst am Sonntag, den 5. Juli. Kirchenrat i.R. Hans-Martin Steffe predigt über das Lied „Sollt ich meinem Gott nicht singen?“.
Am Donnerstag, 9. Juli gibt es um 19 Uhr in der Kirche eine musikalische Abendandacht mit Bezirkskantorin Anke Nikisch.
Am 12. Juli feiern wir einen Taufgottesdienst; ab dem 19. Juli finden dann jeden Sonntag wieder Gottesdienste statt. Bitte beachten Sie dass die Gottesdienste immer unter den Bedingungen des Schutzkonzeptes unserer Landeskirche (s. unten) gestaltet sind.
Wenn Gottesdienste auf Video aufgezeichnet werden, können Sie hier auf unserer Website auf der Startseite verschiedene Links zu "Youtube" entdecken, wo diese Filme ein paar Wochen lang zu sehen sind.
Ihnen allen wünsche ich Gottes Segen und seine Begleitung an jedem neuen Tag.
Ihr Pfr. Matthias Boch

Wichtige Hinweise  zu den Gottesdienst mit Schutzkonzept:
Ein- und Ausgang getrennt:
Bitte betreten Sie die Kirche über den Seiteneingang (beim Parkplatz). Die Gemeinde verlässt die Kirche - nach Anweisung - durch den Haupteingang.
Hygieneregeln beachten: Am Eingang gibt es die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren; Mundschutz zu tragen wird empfohlen (ist aber keine Pflicht); der Mindestabstand beträgt 2 Meter. Auf Gemeindegesang und lautes Mitsprechen von Gebeten müssen wir verzichten, jedoch kann das Vater Unser gerne auch leise mitgebetet werden.
Informationen, Hinweise und Ordner:
Es gibt Aushänge mit Informationen, Markierungen geben Hinweise. Ordner helfen Ihnen, einen Platz zu finden.
Begrenzte Sitzplätze: Die Plätze in der Kirche sind begrenzt. Es kann sein, dass nicht alle, die kommen, auch teilnehmen können. Wir bitten um Verständnis. Die möglichen Plätze sind markiert und nummeriert. Sie erhalten am Eingang eine Nummer. Menschen, die in einem Haushalt leben dürfen auch nebeneinander sitzen, beachten Sie dabei aber den Abstand von 2 Metern zu anderen Gottesdienstbesuchern.
Zeitlich begrenzt: Der Gottesdienst soll nicht viel mehr als 30 Minuten dauern. 

Die anderen Formen der gottesdienstlichen Feier, wie der Fernsehgottesdienst, der Online-Gottesdienst im Internet, die Gottesdienste im Radio, wie auch die privaten Hausandacht bei Ihnen zuhause geben uns auch weiterhin die Möglichkeit, trotz der räumlichen Trennung dennoch als Kirche Jesu Christi, als Gemeinschaft der Glaubenden Gott zu feiern, ihn zu loben und mit ihm zu reden im Gebet.  Wir haben Hinweise dazu in einer Liste hier auf der Website zusammengestellt (s. hier auf der Startseite unten).  Dort finden Sie auch jeden Sonntag eine Predigt. Für alle, die kein Internet haben, liegen Ausdrucke in einer Box am Seiteneingang des Gemeindehauses zum Mitnehmen bereit.

Verbunden sind wir durch den Glauben an Jesus Christus! Verbunden sind wir auch da, wo wir füreinander da sind und einander zur Seite stehen:
- Wenn Sie ein Gespräch brauchen, rufen Sie mich gerne an - 0724721224 - (Bitte beachten Sie, dass ich erst ab 8.6. wieder erreichbar bin; während meines Urlaubs hat Prädikant Kurt Böhm die Vertretung in dringenden Angelegenheiten). Sie können mich auch per E-Mail (pfarrer[ät]eki-leo.de) erreichen (bitte beachten Sie auch hier meine Urlaubszeit). 
- Wir können einander beistehen durch tatkräftige Hilfe: Schauen Sie vielleicht auch einmal in Ihre Nachbarschaft, vielleicht gibt es dort Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören oder die in Quarantäne sind und das Haus nicht verlassen können oder wollen. Bieten Sie ihnen doch an, für sie einzukaufen. Auch hierdurch kann das Miteinander gestärkt werden.
Unsere Diakoniestation Eggenstein-Leopoldshafen bietet auch einen Einkaufsservice an, für die, die dies selbst nicht tun können. Nähere Informationen finden, wenn Sie hier dem Link zur website der Diakoniestation folgen.

Gottesdienste unter dem Schutzkonzept der Landeskirche zum Anschauen

Seit es wieder möglich ist, Gottesdienste in unserer Kirche oder auch im Freien zu feiern, haben wir schon ein paar Gottesdienste unter den Bedingungen des Schutzkonzeptes unserer Landeskirche gefeiert. Manche wurden auf Video aufgenommen und können auf Youtube anschaut werden.
Den Gottesdienst von Donnerstag, den 28. Mai, 19 Uhr, finden Sie HIER (der Link führt sie auf die Youtube-Website)
Den Gottesdienst von Sonntag, den 14. Juni, 9.30 Uhr finden Sie HIER auf Youtube!
Den Gottesdienst von Donnerstag, dem 25. Juni, 19 Uhr, der vom Innehalten-Team gestaltet wurde, ist
HIER bei Youtube zu sehen!
Zum Gottesdienst von Sonntag, 5. Juli, 9.30 Uhr auf Youtube geht es HIER!

Weitere Gottesdienste folgen...

Zusätzliche Informationen