Einander helfen, die Lasten zu tragen

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Website,
seit Beginn der Corona-Pandemie und auch jetzt noch nach so vielen Wochen bringen Menschen in ihrem Beruf Höchstleistungen und setzen sich Krankenhäusern, Pflegeheimen, in Supermärkten und an anderen Stellen mit großem Engagement für uns alle ein. Auch in unserem direkten Umfeld erleben wir, wie Menschen immer noch anderen zur Seite stehen: Jüngere kaufen für die Altgewordenen ein,  Nachbarn helfen zusammen, wir achten auf den Abstand, um andere und uns selbst zu schützen, wir halten Kontakt, schreiben Briefe und Karten an die, die einsam sind oder in Quarantäne, es gibt es den „Hoffnungsgruß am Sonntag“, wir verzichten im Gottesdienst auf den Gesang, das Heilige Abendmahl und auf die liebgewordene Tradition des Kirchenkaffees, Menschen unterstützen diejenigen, die durch Corona in Not geraten sind, Nahrungsmittel und Bedarfsgüter werden gespendet für die, die es sich nicht leisten können, Masken werden genäht … Ich könnte noch viel von dem aufzählen, was da an Positivem geschieht.
All das erzählt uns davon, wieviel Segen darauf liegt, dass wir einander helfen, die Lasten des Lebens – nicht nur in der Zeit der Corona-Pandemie – zu tragen. In den Worten und Taten von Jesus Christus hören und sehen wir, dass es unsere göttliche Bestimmung ist, als Menschen miteinander das Leben zu gestalten und füreinander da zu sein. Der Wochenspruch zum 4. Sonntag nach Trinitatis aus Galater 6,2 sagt dann auch: „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ In diesen Zeiten erfahren viele Menschen, wie wichtig es ist, dass wir füreinander da sind.
Leben im christlichen Glauben heißt, leben in der Gemeinschaft der Glaubenden, gemeinsam mit anderen auf dem Weg der Nachfolge Christi zu gehen, einander zu trösten, zu stärken, zu ermutigen, miteinander die Freunden zu teilen, die Trauer und das, was Gott uns anvertraut hat, und gemeinsam in dieser Welt Zeichen des Friedens, der Barmherzigkeit, der Liebe, der Hoffnung und der Gerechtigkeit, des Respekts und der gegenseitigen Achtung zu setzen. Jetzt gerade achten wir auf den Abstand und spüren dennoch, wie nahe wir sind. Wir vermissen schmerzhaft die „echte“, die „leibliche“ Gemeinschaft, das gemeinsame Singen im Gottesdienst und die Nähe zueinander. Wir hoffen und beten, dass dies bald wieder möglich sein wird, ohne dass wir befürchten müssen, dass der Virus sich wieder verbreitet. Gott möge die Wissenschaftler segnen und möge ihnen Weisheit schenken, die sie befähigt, das zu finden, was hilft, den Virus zu besiegen.
Wir feiern dennoch weiterhin Gottesdienst auf verschiedene Weise:
am Sonntag, den 5. Juli, gestaltet Kirchenrat i.R. Hans-Martin Steffe den Gottesdienst. Er predigt über das Lied „Sollt ich meinem Gott nicht singen?“. Am Do, 9. Juli gibt es um 19 Uhr in der Kirche eine musikalische Abendandacht mit Bezirkskantorin Anke Nikisch, am 12. Juli feiern wir einen Taufgottesdienst; ab dem 19. Juli finden dann jeden Sonntag wieder Gottesdienste statt. Bitte beachten Sie dass die Gottesdienste immer unter den Bedingungen des Schutzkonzeptes unserer Landeskirche (s. unten) gestaltet sind.
Wenn Gottesdienste auf Video aufgezeichnet werden, können Sie hier auf unserer Website auf der Startseite verschiedene Links zu "Youtube" entdecken, wo diese Filme ein paar Wochen lang zu sehen sind.
Ihnen allen wünsche ich Gottes Segen und seine Begleitung an jedem neuen Tag.
Ihr Pfr. Matthias Boch

Wichtige Hinweise  zu den Gottesdienst mit Schutzkonzept:
Ein- und Ausgang getrennt:
Bitte betreten Sie die Kirche über den Seiteneingang (beim Parkplatz). Die Gemeinde verlässt die Kirche - nach Anweisung - durch den Haupteingang.
Hygieneregeln beachten: Am Eingang gibt es die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren; Mundschutz zu tragen wird empfohlen (ist aber keine Pflicht); der Mindestabstand beträgt 2 Meter. Auf Gemeindegesang und lautes Mitsprechen von Gebeten müssen wir verzichten, jedoch kann das Vater Unser gerne auch leise mitgebetet werden.
Informationen, Hinweise und Ordner:
Es gibt Aushänge mit Informationen, Markierungen geben Hinweise. Ordner helfen Ihnen, einen Platz zu finden.
Begrenzte Sitzplätze: Die Plätze in der Kirche sind begrenzt. Es kann sein, dass nicht alle, die kommen, auch teilnehmen können. Wir bitten um Verständnis. Die möglichen Plätze sind markiert und nummeriert. Sie erhalten am Eingang eine Nummer. Menschen, die in einem Haushalt leben dürfen auch nebeneinander sitzen, beachten Sie dabei aber den Abstand von 2 Metern zu anderen Gottesdienstbesuchern.
Zeitlich begrenzt: Der Gottesdienst soll nicht viel mehr als 30 Minuten dauern. 

Die anderen Formen der gottesdienstlichen Feier, wie der Fernsehgottesdienst, der Online-Gottesdienst im Internet, die Gottesdienste im Radio, wie auch die privaten Hausandacht bei Ihnen zuhause geben uns auch weiterhin die Möglichkeit, trotz der räumlichen Trennung dennoch als Kirche Jesu Christi, als Gemeinschaft der Glaubenden Gott zu feiern, ihn zu loben und mit ihm zu reden im Gebet.  Wir haben Hinweise dazu in einer Liste hier auf der Website zusammengestellt (s. hier auf der Startseite unten).  Dort finden Sie auch jeden Sonntag eine Predigt. Für alle, die kein Internet haben, liegen Ausdrucke in einer Box am Seiteneingang des Gemeindehauses zum Mitnehmen bereit.

Verbunden sind wir durch den Glauben an Jesus Christus! Verbunden sind wir auch da, wo wir füreinander da sind und einander zur Seite stehen:
- Wenn Sie ein Gespräch brauchen, rufen Sie mich gerne an - 0724721224 - (Bitte beachten Sie, dass ich erst ab 8.6. wieder erreichbar bin; während meines Urlaubs hat Prädikant Kurt Böhm die Vertretung in dringenden Angelegenheiten). Sie können mich auch per E-Mail (pfarrer[ät]eki-leo.de) erreichen (bitte beachten Sie auch hier meine Urlaubszeit). 
- Wir können einander beistehen durch tatkräftige Hilfe: Schauen Sie vielleicht auch einmal in Ihre Nachbarschaft, vielleicht gibt es dort Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören oder die in Quarantäne sind und das Haus nicht verlassen können oder wollen. Bieten Sie ihnen doch an, für sie einzukaufen. Auch hierdurch kann das Miteinander gestärkt werden.
Unsere Diakoniestation Eggenstein-Leopoldshafen bietet auch einen Einkaufsservice an, für die, die dies selbst nicht tun können. Nähere Informationen finden, wenn Sie hier dem Link zur website der Diakoniestation folgen.

Zusätzliche Informationen