Beerdigung

Trauerfeier/Bestattung: Abschied nehmen

Im Trauergottesdienst nehmen wir Abschied von den Verstorbenen. Im Gottesdienst anlässlich einer Beerdigung wird die Hoffnung deutlich, die der christliche Glaube angesichts von Tod und Abschied schenkt. Sie als Angehörige (oder auch der Bestatter) vereinbaren einen Termin mit dem zuständigen Pfarramt für die Trauerfeier und Beisetzung.  Zuständig ist in der Regel das Pfarramt der Kirchengemeinde, in der der oder die Verstorbene zuletzt gewohnt hat.  Das Trauergespräch, in dem es um die Würdigung des Verstorbenen und um die Gestaltung der Trauerfeier geht, führen die nächsten Angehörigen mit dem Pfarrer. Am darauffolgenden Sonntag gedenkt die Evang. Kirchengemeinde Leopoldshafen noch einmal im Rahmen des Hauptgottesdienstes der Verstorbenen. Dazu sind sie als Angehörige und Trauernde besonders eingeladen.

Oft gestellte Fragen:

Wo kann ich mich nach einer Bestattung mit dem Wunsch nach Begleitung hinwenden?

Sprechen Sie dazu doch bitte ihren Pfarrer an. Gerne geben wir Ihnen auch Kontaktinformationen zu Trauergruppen, entsprechenden Seminaren oder  Kursen zur Begleitung weiter. Wenden Sie dich hierfür doch bitte an das Pfarramtssekretariat.

Welche Aufgaben übernimmt das Bestattungsunternehmen?

Das Bestattungsunternehmen kann alle Aufgaben bis zur Grablegung und Grabpflege übernehmen oder vermitteln.

Müssen wir alle Angebote von einem Bestatter nehmen?

Zunächst sollten Sie die örtlichen Vorgehensweisen nach einem Sterbefall kennen. Die Aufgaben eines Bestattungsunternehmens richten sich danach. Theoretisch könnten Sie Angebote von mehreren Bestattern einholen und auch mehrere Bestatter beauftragen. Fraglich bleibt, ob sich die Bestattungsunternehmen darauf einlassen, und ob in einem Trauerfall genug Zeit dafür ist. Angehörige haben im Trauerfall meist andere Sorgen als den Vergleich unter Bestattungsunternehmen.

Kann ich auch eigene Wünsche einbringen?

Das können Sie, wenn es nicht den örtlichen Bestattungsvorschriften widerspricht. Telefonisch können Sie sich bei Ihrem zuständigen Friedhofsamt erkundigen. Besprechen Sie Ihre Wünsche mit dem Bestatter oder den dafür zuständigen Personen. Auch Ihren Pfarrer sollten Sie beim Trauergespräch darauf ansprechen.

Welche Argumente sprechen für eine Erdbestattung, und welche für eine Feuerbestattung?

Für eine Feuerbestattung sprechen die meist geringeren Kosten und der in der Regel geringere Aufwand bei der Pflege der Grabstätte. Für eine Erdbestattung spricht hauptsächlich ein seelischer Aspekt. Es wird sichtbar ein Mensch im Sarg in die Erde gelegt und man kann später für die notwendige Trauerarbeit immer wieder mit der Vorstellung ans Grab gehen, dass der oder die Verstorbene dort liegt. Die traditionelle Form der Bestattung ist die Erdbestattung. Der Körper des/der Verstorbenen wird in einem Sarg der Erde übergeben. Während einer Ruhefrist von 20 bis 30 Jahren vergeht der Körper. Bei der Feuerbestattung wird der Körper eingeäschert und mit einer Urne in einer Urnengrabstelle beigesetzt. Nach den unterschiedlich gültigen Gesetzen muss die Einäscherung entweder vom Verstorbenen schriftlich gewünscht worden sein oder durch berechtigte Verwandte schriftlich angeordnet werden.

Welche Sonderformen von Bestattungen gibt es?

In Eggenstein-Leopoldshafen gibt es ein Kolumbarium, eine Urnengedenkmauer, sowie Urnenstelen (also Säulen, in denen mehrere Urnen Platz finden). Auch ein Gärtner-gepflegtes Gräberfeld (in dem mit den Gebühren auch die Grabpflege des ganzen Gräberfeldes inbegriffen ist) gibt es auf dem Friedhof hier in Leopoldshafen. Auskünfte bekommen Sie bei Ihrem Bestatter oder in der kommunalen Verwaltung. Auf dem Hauptfriedhof in Karlsruhe gibt noch weitere alternative Möglichkeiten für ein Begräbnis (letzter Garten u.a.)